Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Archiv für Januar, 2008

Virtuelle Realität 3.0

DreieckMit “Matrix” lief 1999 ein Film in den Kinos, welcher zu einem intensiven Meinungsaustausch in diversen Foren im Internet und auch am Stammtisch führte. Neben der optisch Opulenten und technisch hervorragenden Umsetzung bot vor allem die Geschichte Stoff für heftige Debatten. Ist es denkbar, dass wir bereits in einer Virtuellen und fremd gesteuerten  Welt Leben ohne es zu merken? Oder könnte dies vielleicht eines Tages möglich sein, eine virtuelle Welt zu erschaffen, welche von der echten nicht mehr zu unterscheiden ist? Ganze neun Jahre sind bereits seit dem erscheinen des Film vergangen und seit dieser Zeit wurde die Virtuelle Realität immer mehr zu einem ganz selbstverständlichen Bestandteil des Lebens vieler Menschen. In “Second Live” tummelten sich alleine anfangs 2007 schon über 3,7 Millionen Menschen regelmässig. Oder wer etwas mehr Action mag und sich lieber in Fantasiewelten aufhält, kann dies  gegen  einen Obolus zusammen mit über 9 Millionen Menschen in “World of Warcraft” tun. Die Filmindustrie beweist immer wieder auf neue, dass man dank Computerunterstützung eine fast perfekte Illusion erschaffen kann. Computerspiele haben einen noch nie dagewesenen Realitätsgrad erreicht und auch diverse technische Innovationen stehen in den Startlöchern, welche geschickt kombiniert ,  in Zukunft den Weg für eine “perfekte Simulation” freimachen könnten.
Einen Teil dazu beitragen könnte z.B. das 3D Fernsehen, über welches ich bereits einen Film verlinkt habe. Heute habe ich ausserdem gerade einen Artikel gelesen, welcher die Bemühungen einiger Forscher der Universität von Washington in Seattle aufzeigt, einen Bildschirm in eine Kontaktlinse einzubauen und damit bereits erste Erfolge erzielen konnten. Auf der gleichen Seite fiel mir gleich ein weitere Artikel mit dem Titel “Forscher erzeugen außerkörperliche Erfahrung” ins Auge in dem Beschrieben wird, wie man mit relativ einfachen technischen Mitteln das Körpergefühl beeinflussen kann.
Man stelle sich nun die Möglichkeiten dieser und weiterer Errungenschaften der modernen Wissenschaft vor. Natürlich kann man diese Technik ganz hervorragend im militärischen Bereich nutzen.  Jeder Soldat wird mit diesen Linsen ausgestattet,  durch die jede erdenkliche Umgebung realistisch Simulieren  werden  kann. Wüstenkoller? Ein Klick und schon sieht es aus wie im Paradies. Hemmungen auf Menschen zu schiessen? Ein Klick und die Gegner sehen wie riesige Kakerlaken aus. Die Position des Feindes kann satellitengesteuert direkt in die Linse eingeblendet werden und falls eine Landmine einem Soldaten das Bein abreisst, kann dieser die  Anleitung zum selber annähen direkt einblenden lassen. Aber auch im privaten Bereich eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Die Kinder können während der Schulstunde unbemerkt Fernsehen, die eigene Bruchbude sieht nach wenigen Klicks wie eine mondäne Villa aus, dem Partner kann man in Echtzeit ein anderes Gesicht und/oder Körper verpassen welchen man wie Klingeltöne per SMS runterladen kann und noch realistischere Spiele wären möglich. Das gäbe den Worten von Albert Einstein, “alles ist Relativ”, eine ganz neue Dimension. Jedenfalls kann man schon Heute eine Frage mit ziemlicher Sicherheit beantworten:
“Wird eines Tages mögliche sein, eine virtuelle Welt zu erschaffen, welche von der echten nicht mehr zu unterscheiden ist?”

Ja, die Frage ist nur, was der Mensch daraus machen wird.

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken
UnbefriedigendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnet (3 Stimme(n), Durchschnitt: 3 von 5)
Loading ... Loading ...

Geschrieben von NoToM am Dienstag 22. Januar 2008 Dieser Artikel wurde 693 mal gelesen.

Brillen sind Doof. Brillenträger auch.

Brillenschlange © Christian Schurter - Just4Fun.chZumindest sehen sie doof aus, die meisten jedenfalls, ganz egal, was die Werbung suggeriert. Kennen sie die Werbung, in der eine sexy junge Frau wegen einer unmenschlichen Dioktrinstörung in einen Laternenmast latscht und sich eine Beule holt? Sie rennt natürlich sofort zum Optiker und verlässt diesen freudestrahlend mit einer nigelnagelneuen Brille auf der Nase. Ein Herr mittleren Alters fährt auf dem Fahrrad an ihr vorbei und schaut ihr fasziniert nach, worauf er im Graben landet. Ha-ha. Die Werbung möchte suggerieren, dass man auch mit Brille noch sexy aussehen kann doch ich kenne die Wahrheit. Der Radfahrer fuhr aus lauter entsetzten in den Graben! Das ist wie bei einem Unfall auf der Autobahn, da starrt man auch hin obwohl man eigentlich gar nicht möchte.
Brillen sind unnatürlich und ein offen getragenes Zeichen für eine gewisse Unzulänglichkeit. Viele Brillenträger leben in der Illusion, dass ihnen ihre Brille steht, weil sie sie jünger macht oder gewisse positive Charakterzüge unterstrichen werden. Was für ein Blödsinn. Schaut doch einfach mal in den Spiegel, mit Brille am besten, dann solltet ihr doch genau sehen, wie doof ihr mit diesem bizarren Gestell auf der Nase ausseht. Euer Optiker sollte für seine Beratung gesteinigt werden!

Das allerschlimmste aber ist, dass ich seit kurzem auch zum Club der Brillenschlagen gehöre. Womit habe ich das nur verdient?

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken
UnbefriedigendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnet (3 Stimme(n), Durchschnitt: 3 von 5)
Loading ... Loading ...

Geschrieben von NoToM am Mittwoch 16. Januar 2008 Dieser Artikel wurde 761 mal gelesen.

Schlechte Laune ?

Gegen schlechte Laune gibt es eine neue Geheimwaffe, LACH YOGA!
Um euch die horrenden Teilnahmegebüren am Kurs zu ersparen, hat ein Mitarbeiter von mir unter Lebensgefahr ein seltenes Trainingsvideo aus dem Lager geschmuggelt, welches ich euch nun hier voller Stolz präsentieren darf. Für etwaige Folgeschäden übernehme ich jedoch keine Haftung.

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken
UnbefriedigendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnet (6 Stimme(n), Durchschnitt: 2.33 von 5)
Loading ... Loading ...

Geschrieben von NoToM am Mittwoch 16. Januar 2008 Dieser Artikel wurde 1,004 mal gelesen.

Das fast perfekte Geschenk

© Fabrizio Zanier - Fotolia.comAn Weihnachten, zu Geburtstagen oder natürlich auch einfach mal so mach das Schenken Freude. Mir jedenfalls. Ich gebe mir immer speziell Mühe, ein passendes Geschenk zu finden. So schwierig ist das auch nicht unbedingt wenn man Zuhören kann. Menschen geben oft mehr oder weniger versteckte hinweise auf die Objekte ihrer Begierden, sei es nun ein Parfum oder schöne Ohrringe. Der Trick dabei ist, so zu tun als ob man zugehört, aber 2min später das gesagte wieder vergessen hat. Damit ist die Überraschung des Beschenken beim auspacken umso grösser, weil er einfach nicht damit gerechnet hat, dass die versteckten Andeutungen angekommen sind. Und damit wären wir allerdings bei einem Phänomen angelangt, dass mich immer wieder in erstaunen versetzt. Geschenke werden doch so hübsch und kreativ eingepackt um einerseits beim Auspacken eine gewisse Zerstörungswut zu befriedigen, andererseits, um die Sicht auf den Inhalt zu verdecken, da es ja wie gesagt eine Überraschung sein soll. Für Menschen mit wenig Zeit bieten viele Shops einen Service an, welcher auch ich gerne nutze. Freundliche Verkäufer-innen verpacken gekonnt den Artikel, binden mehr oder weniger kunstvolle Schleifen Drumherum und lassen das Geschenk somit noch prachtvoller erstrahlen.  Die Vorfreude des Beschenkten lässt alleine schon beim Anblick das Herz bis zum Hals schlagen, wenn….ja wenn nicht jedes Mal noch zusätzlich ganz zum Schluss so ein Sticker mit dem Logo des Shops und/oder seiner Adresse draufgeklebt würde. Somit ist die Überraschung danach beim Auspacken relativ klein, oder? Wenn “Parfümerie Schlossstrasse” oder “FCZ Fanclub” oben auf der Verpackung steht, kann sich der/die Beschenkte ja denken was drin ist. Wozu verpacke ich es dann überhaupt noch? Wieso wird so mutwillig die Überraschung zerstört? Man bekommt diese Sticker auch extrem schlecht weg, ohne gleich das Geschenkpapier zu beschädigen. Dass muss irgend eine art von Superkleber sein.

Also für mich doch lieber gleich ohne. Einen Vorschlag hätte ich allerdings noch dazu:

Den Kleber könnte man, wenn es unbedingt sein muss, doch auch innen anbringen, damit der oder die Beschenkte, falls ihr oder ihm das Geschenk wiedererwarten missfällt gleich weiss, wo er es umtauschen kann. Das wäre dann ein wirklicher Mehrwert.

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken
UnbefriedigendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnet (3 Stimme(n), Durchschnitt: 2.33 von 5)
Loading ... Loading ...

Geschrieben von NoToM am Dienstag 15. Januar 2008 Dieser Artikel wurde 796 mal gelesen.

Lemmings - Nager in Grün

LemmingsDie Lemminge (Lemmini) gehören zu den Nagetieren. Durch einen Film von Walt Disney (White Wilderness) gelangten die Nager 1954 zu zweifelhafter Berühmtheit. Eine gestellte Szene unterstellte den armen Tierchen, welche in Nordeuropa, Nordamerika und Nordasien anzutreffen sind, den zweifelhaften Hang zum Massenselbstmord. Trotzdem hat diese gemeine Verleumdung, welche wohl nie mehr aus den Köpfen zu kriegen ist, auch ihre guten Seiten. Sie war und ist eine nie endende Inspirationsquelle für Comiczeicher, oder wie in diesem konkreten Fall, Anstoß für ein Computerspiel, welches 1991 Weltberühmt wurde. Lemmings

Die Mitarbeiter der 1993 von Sony aufgekauften Firma Psygnosis hatten die Idee zu einem Knoblespiel, welche genau den Zeitgeist traf und auch Heute noch von der Idee her Begeistert.

Das Spielprinzip ist, wie bei vielen guten Spielen ganz simpel gehalten. Der Spieler durch jeden Level eine bestimmte Anzahl von Lemmingen möglichst unversehrt zu einem Ausgang führen. Umso mehr, umso besser. Damit sich diese Aufgabe nicht zu einfach gestaltet, sind die Levels mit Fallen und  Hindernissen gespickt, welche dem Spieler seine Aufgabe beträchtlich erschwert.

Nur einige durch den Spieler gesteuerte und nur in begrenzter Anzahl vorhandene Spezialisten können die Lemminge vom kollektiven Selbstmord abhalten.Per Mausklick können dem Lemming nach Wunsch bestimmte Fähigkeiten zugewiesen werden: Blockieren, Graben, Klettern, Fallschirmspringen, Brückenbauen, lebende Bombe und auch Massenselbstmord, welcher manchmal zum Abschluss eines Levels nötig ist, um Lemminge, welche in einer Sackgasse gelandet sind, zu eliminieren. Ich denke jedoch, die Steuerung und auch das Spielprinzip erklären sich fast von selbst, also einfach runterladen und starten.

Viel Spass mit der Originalversion von 1991 inkl. allen Levels von damals.

Läuft unter: Browserspiel.

Anforderungen: Java Runtime

Lizenz: Freeware

Besonders cool: Kultiger Gehirntrainer mit hohem Nostalgiefaktor

Zum kostenlosen Download geht’s hier

Natürlich gibt es auch moderne Versionen wie zB. für die PSP “Lemmings - Platinum oder für die PS2 “Lemmings, allerdings sind diese Versionen nicht umsonst.

Diesen Beitrag ausdrucken Diesen Beitrag ausdrucken
UnbefriedigendBefriedigendGutSehr GutAusgezeichnet (4 Stimme(n), Durchschnitt: 3.25 von 5)
Loading ... Loading ...

Geschrieben von NoToM am Dienstag 15. Januar 2008 Dieser Artikel wurde 1,096 mal gelesen.