Von Master of Orion zu FreeOrion
Für Liebhaber des 4X-Strategie-Genre (explore, expand, exploit, exterminate – also auskundschaften, ausbreiten, ausbeuten, ausrotten) habe ich in den unendlichen Weiten des Internets eine ganz hervorragende Freewarevariante der seit 1993 sehr beliebten Master of Orion Serie entdeckt: FreeOrion
Das Ziel des Spiels ist, eine menschliche oder ausserirdische Zivilisation in einer weit weit entfernten
Galaxis auf diplomatischen oder auch kriegerischen Weg zum Sieg zu führen. Dazu muss man natürlich zuerst Forschung betreiben, die Wirtschaft ankurbeln, Raumschiffe bauen, die Galaxis erkunden und fleissig Planeten besiedeln. Dass man dabei früher oder später auf fremde Spezies trifft, welche die gleichen Ziele verfolgen, lässt sich nicht vermeiden. Spätestens hier werden ihre Stärken im Handel, der Diplomatie, aber auch in der Kriegsführung auf die Probe gestellt. Allerdings werden mit diesem Spiel vorallem die Strategie-Experten angesprochen, es eignet sich also nur bedingt für Genreanfänger oder sonstige Weicheier. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird mit diesem Spiel bestimmt viel und lage anhaltenden Spass haben!
Läuft unter: WindowsXP / 2000 | Linux | MacOS X
Anforderungen: OpenGL-fähige Grafikkarte | SP2 und .NET Framework 2.0 (Win)
Lizenz: Freeware
Besonders cool: Nichts für Weicheier, auch Profis werden noch gefordert
Zum kostenlosen Downloads inkl. Anleitung (englisch) geht’s hier
Nachtrag: Falls die Installation nicht gleich klappt, nicht verzweifeln, Hilfe dazu findet man hier
Aktuelle kommerzielle Titel im 4X-Strategie-Genre sind zur Zeit eher spärlich gesäht. Die letzten mir bekannten Titel stammen alle aus dem Jahre 2006, sind dafür aber für wenig Geld erhältlich -> Galactic Civilizations 2, Sword of the Stars
und Space Empires V
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In Amerika werden alle fünf Minuten 15 Millionen Stück Büropapier verbraucht, 106′000 mal im 30 Sekunden der Inhalt einer Aludose konsumiert und 426′000 Mobiltelefone in den Ruhestand befördert. Solche Zahlen sind kaum mehr vorstellbar, man verliert völlig das Gefühl für Menge. Genau diesem Problem hat sich der amerikanische Künstler Chris Jordan angenommen und versucht, diesen irrsinnigen verbrauch unserer Konsumgesellschaft zu visualisieren, was ihm auch ganz hervorragend gelungen ist. Wer seine Bilder nicht im Original (und vor allem Originalgrösse) bewundern kann, findet zumindest unter folgendem Link eine alternative, welche auch schon mächtig Eindruck macht.
Das Thema Umweltschutz ist zurzeit wieder in aller Munde. Es wird noch immer fleissig verwüstet, verdreckt, vergiftet, verstrahlt und die Natur dankt es uns umgehend mit einer globalen Erwärmung, welche einem Fieber gleich versucht, die Ursache zu bekämpfen. Jedenfalls wird dies von vielen namhaften Wissenschaftlern behauptet. So populär das Thema selbst zurzeit auch ist, so unpopulär scheint es zu sein, selbst etwas dagegen zu unternehmen. Na gut, das Altpapier wird gesammelt, die Dosen getrennt, das Glas sortiert und die Batterien dem Sondermüll zugeführt. Vielleicht verwendet der eine oder andere auch nur noch Energiesparlampen und hat die Jagt auf Wale als Hobby aufgegeben. Trotzdem scheint mir dies eindeutig zu wenig Engagement des Einzelnen im Kampf gegen die globale Erwärmung zu sein, schliesslich ist sie nebst dem internationalen Terrorismus, nebst gewalttätigen Jugendlichen oder dem überqueren eines Zebrastreifens in Zürich eine der grössten Bedrohungen für Leib und Leben! Woran liegt das? Ist der Mensch schlicht einfach zu faul, sich mehr zu Engagieren, oder genug mit seinen eigenen Problemen beschäftigt, so dass er sich nicht auch noch um die Probleme der gesamten Menschheit kümmern kann? Oder weil der Mensch von Natur aus Egoistisch ist, und sich lieber so etwas Überflüssiges wie ein iPhone kauft anstatt das Geld in z.B. Solarzellen zu Investieren? Wer weiss…
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