Hauptsache (keine) Panik!
Ein Streifzug durch die Presselandschaft bring mal wieder ganz erstaunliches ans Licht. Die gute Nachricht zuerst, alle Mobilfunk-Strahlen-Paranoiden können durchatmen, die Mobilfunk-Strahlen sind völlig harmlos. Der Verdacht, dass Krebs, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder sonstige Kollateralschäden durch Sendemasten verursacht werden, ist völlig unberechtigt. Jedenfalls ist Alex Reichmuth auf Weltwoche.ch aufgrund selektierter Studien davon überzeugt und stellt dies desshalb gleich mal für all die naiven, ungebildeten und naturverklärten Anti-Mobilfunk-Interessengruppen und alle anderen Leichtgläubigen klar. (Siehe hier)
Jetzt kann man, Weltwoche und Alex Reichmuth sei dank, erleichtert weiter spannende Nachrichten aus dem In- und Ausland lesen und eine grosse Sorge endlich begraben, wenn, ja wenn nicht sogleich auf 20min.ch eine durch (rre) generierte Schlagzeile genau das Gegenteil behaupten würde: Neue Studie: Hirntumor durch Handystrahlen? Der laut Artikel hoch angesehene und bereits 14 x für seine Studien ausgezeichnete australische Neurochirurg Professor Dr. Vini Khurana untersuchte den Effekt von Handy-Strahlen auf den menschlichen Organismus in mehr als 100 Studien und kommt zum Schluss: «Es ist zu erwarten, dass die Benutzung von Handys eine weitaus grössere gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung mit sich bringt, als etwa das Rauchen oder die Kontamination durch Asbest» Aha.
Dies ist besonders ärgerlich, wenn man bedenkt, dass man ja ohne Probleme mit dem Rauchen aufhören kann und die alltägliche Kontamination mit Aspest eher gering ist, jedoch die Strahlung allgegenwärtig und schlecht umgangen werden kann. Was oder wem soll man nun glauben? Den Studien, die nachweisen, nichts nachweisen zu können oder den Studien, die etwas nachweisen, aber dies unprofessionell? Einem Journalist, der dank seiner fundierten Ausbildung und Erfahrung weiss, welche Quellen fundiert und seriös sind und welche naiv und naturverklärt oder einem vierzehnfach für seine Studien ausgezeichneten Professor-Doktor-Neurochirurg? Oder den Menschen, die schon alleine vom lesen des Worts “Handy” Kopfschmerzen bekommen?
Wenigstens hat das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz hat dazu eine klare und auf Fakten fundierte Meinung:”Da die mögliche von Mobiltelefonen ausgehende Gefahr durch Strahlung nicht abschließend geklärt ist, wird empfohlen, möglichst viele Telefonate mit schnurgebundenen Telefonen durchzuführen.” Mir ist nicht ganz klar, was es für einen präventiven Effekt hat, wenn man nun plötzlich möglichst viel schnurgebunden Telefoniert, denn eigentlich telefoniere ich gar nicht so gern und weiß auch nicht, mit wem ich nun ständig telefonieren soll, aber wenns hilft…
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Mit dieser Frage wurde ich Heute unfreiwillig im Zug konfrontiert. Was will der Autor damit sagen? Das dies eine der Fragen ist, über die man hin und wieder nachdenken sollte? Das dies eine der Fragen ist, über die der Autor hin und wieder nachdenkt und das besser funktioniert, wenn er sie öffentlich und ohne Rücksicht auf Verluste visualisiert? Was wird derjenige vom Reinigungsteam denken, wenn er versucht, den Spruch weg zu rubbeln? Um aber auf die Frage zurückzukommen und die Suche nach einer Antwort etwas zu unterstützen, hier einige Zitate, welche in meinen Augen das finden erleichtern könnten: