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	<title>Kommentare zu: Ist dies dein Traum vom Leben?</title>
	<link>http://www.just4fun.ch/2008/04/04/ist-dies-dein-traum-vom-leben/</link>
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	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 13:03:25 +0000</pubDate>
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		<title>Von: InsularMind</title>
		<link>http://www.just4fun.ch/2008/04/04/ist-dies-dein-traum-vom-leben/#comment-72</link>
		<dc:creator>InsularMind</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 20:12:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.just4fun.ch/2008/04/04/ist-dies-dein-traum-vom-leben/#comment-72</guid>
		<description>Na ja,

der Schreiber wird sich dabei etwas gedacht haben, das ausgerechnet da hin zu schreiben. In der Regel findet sich dafür ohne jetzt Wertungen anzunehmen eher ein gewisses Motiv, als einfach so mal das da hinzuschreiben. Worauf der Schreiber es bezieht, ist uns freilich obsolet. Ein Schriftendeuter vermag möglicherweise zu sagen, in welcher Stimmung die Person war, woraus wir Schlüsse ziehen könnten. Vielleicht hatte die Person dann aber auch zu kurze Füße, musste sich auf die Zehen stellen, und deswegen schaut die Schrift leicht verwackelt aus. Oder das Terrain, auf dem die Schienen lagern, war entsprechend hoppelig. Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Herausdeutung anzustrengen. Ist dies der Traum vom Leben, in der Bahn zu sitzen und solche Sprüche zu lesen? Ist er es, mit einem Affenzahn über die Lande zu rasen, und sich so vorzukommen, als daure die Fahrt ewig? Ist es ein Stich gegen die Bahn als Fortbewegungsmittel, oder gegen die Variable in der Idee von Pünktlichkeit, die bei der Bahn manchmal weite Bereiche überspannen kann? ;-)
Sind ganz andere Bezüge gemeint, die wir uns im Zusammenhang mit der Bahn, der Geschwindigkeit, der Zeitwahrnehmung oder dem Design des Hintergrunds gar nicht denken könnten?
Oder schrieb da nur Jemand hin, was ihm grade durch den Kopf schwirrte? Wollte er irgendwem eine Nachricht hinterlassen, der vielleicht in 6 Tagen die selbe Strecke mit dem selben Zug fuhr?
Gibt es gar einen weltverschwörerischen Bezug, also in etwa, die Quersumme der Buchstaben des Satzes ergibt auf alt-ägyptisch übersetzt und durch 3 geteilt ziemlich genau 23, wenn man die Bewegung der Kontinentalplatten im Verhältnis zur Lage von Area 52 von Atlantis aus gesehen durch die Fläche der Kanalisation von Bielefeld teilt?
Oder hat das alles ganz banale, unscheinbare und wenig opulente Hintergründe?
Vielleicht wollte der Schreiber nur erreichen, dass Du über das Leben und Deine Träume nachdenkst, und Bilanz ziehst, im Bezug dazu, was sich von Traum zu Leben entwickelt hat, und was nicht.

Mit dem Erwachsenwerden geschieht es, dass uns die Träume ausgetrieben werden, um das Leben bewältigen zu können, so der häufig angegebene Grund. Man soll mit dem nötigen Ernst an das Leben herangehen, und wahrlich, es ist nicht ohne Solchen einfach gelebt. Die Träume werden in die Nacht gebannt, und verlieren sich in der täglichen Erschöpfung. Arbeit wird installiert -- Traum.exe gelöscht oder in den Papierkorb verdammt. Wenn der Traum vom Leben nicht unterschieden wird, gilt man gar als verrückt oder krank.
Aber was ist wirklich krank? Wenn man sein Leben mit Träumen füllt, oder wenn davon träumt, zu leben, und in Wirklichkeit die Zeit damit zubringt, seine Traumzeiten dem ökonomischen Nutzen anderer zu opfern?
Man kann sich die Träume zum Leben erwecken, aber sich auch in Träumen einmauern und darin verlieren. Man kann in Träume flüchten, und danach im Leben untergehen, man hat etliche Möglichkeiten, und andernorts auch kaum welche, seinen Traum zu leben. Vermutlich ist die beste Lösung, um damit klar zu kommen, eine Balanceachse zwischen Traumland und Leben einzurichten.
Vielleicht kann die Wirklichkeit mit ihren schmucklosen, gnadenlos ehrlichen Flanken eine solche Achse bilden.

Gedanken von einem von Milliarden -- nicht mehr, eher weniger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja,</p>
<p>der Schreiber wird sich dabei etwas gedacht haben, das ausgerechnet da hin zu schreiben. In der Regel findet sich dafür ohne jetzt Wertungen anzunehmen eher ein gewisses Motiv, als einfach so mal das da hinzuschreiben. Worauf der Schreiber es bezieht, ist uns freilich obsolet. Ein Schriftendeuter vermag möglicherweise zu sagen, in welcher Stimmung die Person war, woraus wir Schlüsse ziehen könnten. Vielleicht hatte die Person dann aber auch zu kurze Füße, musste sich auf die Zehen stellen, und deswegen schaut die Schrift leicht verwackelt aus. Oder das Terrain, auf dem die Schienen lagern, war entsprechend hoppelig. Es gibt tausend Möglichkeiten, eine Herausdeutung anzustrengen. Ist dies der Traum vom Leben, in der Bahn zu sitzen und solche Sprüche zu lesen? Ist er es, mit einem Affenzahn über die Lande zu rasen, und sich so vorzukommen, als daure die Fahrt ewig? Ist es ein Stich gegen die Bahn als Fortbewegungsmittel, oder gegen die Variable in der Idee von Pünktlichkeit, die bei der Bahn manchmal weite Bereiche überspannen kann? <img src='http://www.just4fun.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Sind ganz andere Bezüge gemeint, die wir uns im Zusammenhang mit der Bahn, der Geschwindigkeit, der Zeitwahrnehmung oder dem Design des Hintergrunds gar nicht denken könnten?<br />
Oder schrieb da nur Jemand hin, was ihm grade durch den Kopf schwirrte? Wollte er irgendwem eine Nachricht hinterlassen, der vielleicht in 6 Tagen die selbe Strecke mit dem selben Zug fuhr?<br />
Gibt es gar einen weltverschwörerischen Bezug, also in etwa, die Quersumme der Buchstaben des Satzes ergibt auf alt-ägyptisch übersetzt und durch 3 geteilt ziemlich genau 23, wenn man die Bewegung der Kontinentalplatten im Verhältnis zur Lage von Area 52 von Atlantis aus gesehen durch die Fläche der Kanalisation von Bielefeld teilt?<br />
Oder hat das alles ganz banale, unscheinbare und wenig opulente Hintergründe?<br />
Vielleicht wollte der Schreiber nur erreichen, dass Du über das Leben und Deine Träume nachdenkst, und Bilanz ziehst, im Bezug dazu, was sich von Traum zu Leben entwickelt hat, und was nicht.</p>
<p>Mit dem Erwachsenwerden geschieht es, dass uns die Träume ausgetrieben werden, um das Leben bewältigen zu können, so der häufig angegebene Grund. Man soll mit dem nötigen Ernst an das Leben herangehen, und wahrlich, es ist nicht ohne Solchen einfach gelebt. Die Träume werden in die Nacht gebannt, und verlieren sich in der täglichen Erschöpfung. Arbeit wird installiert &#8212; Traum.exe gelöscht oder in den Papierkorb verdammt. Wenn der Traum vom Leben nicht unterschieden wird, gilt man gar als verrückt oder krank.<br />
Aber was ist wirklich krank? Wenn man sein Leben mit Träumen füllt, oder wenn davon träumt, zu leben, und in Wirklichkeit die Zeit damit zubringt, seine Traumzeiten dem ökonomischen Nutzen anderer zu opfern?<br />
Man kann sich die Träume zum Leben erwecken, aber sich auch in Träumen einmauern und darin verlieren. Man kann in Träume flüchten, und danach im Leben untergehen, man hat etliche Möglichkeiten, und andernorts auch kaum welche, seinen Traum zu leben. Vermutlich ist die beste Lösung, um damit klar zu kommen, eine Balanceachse zwischen Traumland und Leben einzurichten.<br />
Vielleicht kann die Wirklichkeit mit ihren schmucklosen, gnadenlos ehrlichen Flanken eine solche Achse bilden.</p>
<p>Gedanken von einem von Milliarden &#8212; nicht mehr, eher weniger.</p>
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