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Archiv für die 'Gedankensplitter' Kategorie

Zeitgeist unter der Lupe

Die Geburtstagsflut

GeburiIm normalen Sprachgebrauch wird gerne zwischen Frühlings- Sommer- Herbst- und Winterkindern unterschieden. Doch das ist eine sehr unbefriedigende Erklärung für ein Phänomen, mit dem ich mich jedes Jahr auseinandersetzen muss. Die Geburtstage im Familien- und Bekanntenkreis häufen sich auffällig im Frühling und im Spätsommer richtung Herbstanfang. Somit sind die Frühlings- und Herbstkinder auffällig übervertreten und regelmässig stehe ich dann jeweils einem ganz bestimmten Problem gleich in grösserer Anzahl gegenüber: Was  (zum Geier) schenke ich den Geburtstagskindern? Ich persöhnlich bin ja der Meinung, dass an diesem Tag vor allem die Mutter des Jubilaren ein Geschenk verdient hätte und alles andere irgendwie nur eine hübsch verpakte Erinnerung an die ablaufende Lebensuhr ist, aber das würde ja meinem Problem nichts ändern. Warum gibt es diese Häufungen oder bilde ich mir das nur ein? Der Verdacht liegt nun nahe, dass zB. wärend den Sommerferien oder wärend den kalten Wintertage situationsbedingt mehr Kinder gezeugt werden, sich also die Häufung der Geburten im Frühling (  Summer + Urlaub = mehr Sex) und im Herbst ( Brrr + warmes Bett = mehr Sex) erklären liesse. Doch was sagen die Statistiken dazu?  Hier  findet man dazu Angaben aus dem Jahre 1994. Laut diesen Zahlen sind die Geburten mehr oder weniger gleichmässig übers ganze Jahr verteilt, somit scheint meine Theorie falsch und die aufällige Häufung der Geburtstagsfeiern im Bekanntenkreis zufällig zu sein. Doch zurück zu meinem Problem, was soll man schenken und wussten Sie, dass schenken  laut Wikipedia  das Gegenteil von aneignen, rauben, stehlen, verkaufen ist? Huch, ich schweife ab….
Warum das so eine Problem ist? Nun, dann schauen Sie sich mal folgende Liste mit den unbeliebtesten (diverse Quellen) Geschenken bei Frauen,  Männern und Kindern an:

Die unbeliebtesten Geschenke bei Frauen
- Staubsauger
- Pralinen
- Modeschmuck
- Kleidung
- Dekorationsartikel
- Kosmetikartikel
- Handtücher, Bett-, Tischwäsche
- Socken/Strümpfe
- Parfum
- Elektrogeräte
- High-Tech-Geschenke
- Gutscheinchen für Orion, Beate Uhse und Co
- Gutschein für Friseur oder Kosmetikerin
- CDs, DVDs, PC-Software

Die unbeliebtesten Geschenke bei Männern:
- Wein oder Schnaps
- Kravatten
- Socken
- Kleidung
- Elektrogeräte
- Unterwäsche
- Süßigkeiten
- Dekorationsartikel
- Bücher
- Haushaltsartikel/-geräte
- Kosmetik
- Plüsch- und Kuscheltiere
- Hammer, Bohrer und Co.
- Fitnessgeräte
- Psychoratgeber
- CDs, DVDs, PC-Software

Die unbeliebtesten Geschenke bei Kindern
- Schulsachen
- Klamotten
- Bücher

Das macht die ganze Sache nicht einfacher und mal ganz ehrlich, wie oft sind sie schon anahnd der Liste oben in ein Fettnäpfchen getreten? ;-)
Zum Glück gibt es im Internet zahlreiche Shops die einem die Suche nach Geburtstagsgeschenken erleichtern können. Oder vielleicht hat ja der eine oder andere Leser eine ganz spezielle Geschenksidee und teilt sie mit uns in den Kommentaren. Ich wäre auf jeden Fall Dankbar… :-)

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Geschrieben von NoToM am Samstag 22. Oktober 2011 Dieser Artikel wurde 337 mal gelesen.

Frohe Weihnachten

Ich wünsche den Besuchern dieser Seiten eine frohe und besinnliche Weihnacht.
Als kleines Geschenk gibt es ein ganz besonderes Duo mit einem ganz grossartigen Weihnachtlied für Euch:

 David Bowie and Bing Crosby - Little Drummer Boy - viel Vergnügen:

 

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Geschrieben von NoToM am Mittwoch 23. Dezember 2009 Dieser Artikel wurde 1,440 mal gelesen.

Wie Warnhinweise auf Zigarettenschachtel aussehen sollten

ZigiSeit einiger Zeit sind die fettgedruckten Warnhinweise auf Zigarettenschachteln auch in der Schweiz angekommen. Ergänzend werden in Kürze zusätzlich Schockbilder von Krankheiten gezeigt, um dem Raucher die möglichen, unappetitilichen und sicherlich unangenehmen Konsequenzen seines Lasters Bildhaft aufzuzeigen. Ziel dieser Kampagne ist, die Süchtigen damit vom Qualmen abzubringen, der Gesundheit und den Gesundheitskosten zu liebe.
Beispiele der aktuellen Hinweise findet man hier.

Nur, ist das wirklich der richtige Weg? Dazu muss man wissen, dass man durch das ständige wiederholen von möglichen Krankheiten auch tatsächlich krank werden kann. Das nennt man den Noncebo-Effekt.
Ist die Kampagne nicht am Ziel vorbeigeschossen, wenn alleine nur durch die Wahrnhinweise die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, ernsthaft Krank zu werden? Oder entschädigt jeder, der auf die Kampagne anspricht und dauerhaft dem blauen Dunst entsagt für diesen Kollateralschaden?
Ein weiteres Argument, dass gegen die aktuelle Kanpagne spricht ist, dass laut eigenen Umfragen kaum jemand mit dem Rauchen aufgehört hat, weil er etwas “nicht haben” wollte. Fragen sie einen ehemaligen Raucher, was seine Motivation war, das Qualmen zu lassen. Ich bin überzeugt, dass “Ich will keinen Lugenkrebs” nicht all zu oft als Antwort genannt wird. “Ich will mehr Taschengeld zur Verfügung haben” oder “Ich will gesünder Leben und besser Aussehen”, also etwas “haben wollen”, ein positives Ziel zu haben ist im allgemeinen viel Motivierender und Zielführender.

Wenn man diese Argumentation weiter spinnt, müsste zumindest Theoretisch ein positiv formulierter Warnhinweis eine viel bessere Wirkung haben und die angesprochenen Nebenwirkungen entfiehlen komplett. Wie müsste nun aber so ein “positiv” formulierter Warnhinweis konkret aussehen? Er sollte ein positives Ziel vorgeben, etwas, das man haben möchte. Einige Beispiele sind unten gelistet, aber vielleicht fällt ja ihnen auch noch etwas zu diesem Thema ein.

 

Sinvolle Warnhinweise

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Geschrieben von NoToM am Mittwoch 7. Oktober 2009 Dieser Artikel wurde 2,586 mal gelesen.

Langeweile? Mit diesen Links bestimmt nicht mehr!

Langeweile?Ja, es gibt diese Tage an denen alles Eintönig und Öde wirkt, man keinen klaren Gedanken fassen kann, keine Lust auf gar nichts hat, schlicht, Langeweile Pur herrscht. Aber keine Angst, hier findest du erste Hilfe gegen deine Lang-weil-itits und nein, du musst dazu nicht an die frische Luft du fauler Sack, sondern kannst ganz gemütlich vor deinem Bildschirm sitzen bleiben. Mit folgenden Links verschwindet deine Langeweile in Sekunden:

Unter www.just4fun.ch findest du intelligente Gedankensplitter zu alltäglichen Themen, witzige Videos aus dem Web sowie die aller besten Freewarespiele, also, einfach bleiben wo du bist und weiter rumstöbern. (Was denn ? Ach komm schon, ein bisschen Eigenlob soll erlaubt sein!)

Nutzlose Fakten und völlig überflüssiges Wissen gibt es unter: http://www.nutzlose-fakten.de/
Obwohl dieses Wissen für das Überleben in der freien Wildbahn nicht zu gebrauchen ist, kann man damit doch bestens auf Partys angeben oder versuchen, Eindruck zu schinden, wie z.B. mit: “Ameisen fallen immer nach rechts um, wenn sie vergiftet wurden” oder “Kühe können nicht kotzen” oder “Coca Cola hätte ohne Farbstoffe ein grünliche Farbe”. Wolltest du das nicht schon immer wissen?

Wer mal wieder etwas Bestätigung braucht und sich selbst als geistigen Überflieger betrachten möchte, findest unter http://www.daujones.com/ tatkräftige Unterstützung. Hier werden die die grössten DAU-Geschichten (DAU = Dümmster Anzunehmender User) gesammelt und präsentiert. Danach fühlst du dich garantiert wie ein Genie.

Wirst du mit viel zu viel Zuneigung und Aufmerksamkeit überschüttet und möchtest endlich etwas Ruhe finden, dann sind die verlassensten Plätze der Welt genau richtig für dich. Einsamkeit pur findest sich unter folgendem Link: http://www.uniquescoop.com/2009/08/compilation-of-worlds-abandoned-places.html

Ist es vielleicht mal wieder Zeit, die Beichte abzulegen? Heutzutage kann man dies natürlich auch Online tun wie z.B. unter http://www.beichthaus.com/ . Viel befreiender als selbst zu Beichten ist vielleicht nur noch, die Beichten der anderen Sünderlein zu lesen. So merkt man auch mal wieder, wie hoch anständig und vernünftig man selber ist. (Hoffentlich!)

Wer jetzt immer noch gelangweilt vor seinem Bildschirm hockt, sollte vielleicht docvh darüber nachdenken, mal etwas an die frische Luft zu gehen oder zumindest mal mit seiner Mutter zu telefonieren. Ihr wisst ja alle, was geschehen kann, wenn man zu lange Online ist… http://apina.biz/11996.jpg

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Geschrieben von NoToM am Dienstag 8. September 2009 Dieser Artikel wurde 1,180 mal gelesen.

Die Geschichte hinter unserem Krempel

Story of Stuff

Woher kommt unser Zeug, all unser Kram, der ganze Krempel den wir täglich vom Einkaufen nach Hause schleppen? Wohin geht er, wenn wir ihn nicht mehr brauchen? Warum kaufen wir überhaupt ständig Zeugs? Ich persönlich recycle alles was irgendwie recyceln kann, doch reicht das aus?  Die Website “Story of Stuff”  hat sich genau diesem Thema angenommen und zeigt in einem eindrücklichen, 20 Minuten langen und leicht verständlichen Film (Englisch mit Deutschen Untertiteln), den Produkte-Lebenszyklus auf, warum er so gemacht wurde wie er ist und auch die Konsequenzen, wenn wir so weiter machen wie bisher.  Eine Leider beunruhigende, aber bitter nötige Mahnung an alle Menschen in den Konsumländern, unbedingt anschauen!

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Geschrieben von NoToM am Dienstag 9. Juni 2009 Dieser Artikel wurde 1,229 mal gelesen.