Lach mal wieder
Es wird kaum gelacht auf Schweizer Strassen. In den Fussgängerzonen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder schlicht, im öffentlichen Raum herrscht der “lass mich in Ruhe, ich bin im Stress” - Gesichtsaudruck vor. Dicht gefolgt von dem “ich bin müde und weit weg in Gedanken”- und dem “ich starre aufdringlich, also bin ich”-Ausdruck. Nur ganz selten sieht man den “ich bin dir freundlich gesinnt und freue mich des Lebens” Gesichtausdruck, einfach dieser eine, der dich selbst zum freundlich gucken bringt. Warum ist das so? Wir leben in einem der reichsten Ländern der Erde, haben die Städte mit der höchsten Lebensqualität und der grössten Sicherheit Weltweit, die besten Stadtpräsidenten, wir haben seit Generationen nicht mehr Krieg gespielt und haben mit Ausnahme von Lybien zur Zeit auch mit niemanden Streit. Völlig bescheuert eigentlich. Also das mit Lybien meine ich jetzt. So eine verzogene Göre, einfach unglaublich, eine bodenlose Frechheit…aber zurück zum Thema. Nur die Japaner leben durchschnittlich noch länger als wir und um unser Gesundheitssystem beneidet uns auch die ganze Welt. Für alle, die es sich leisten können, ist die Schweiz das Urlaubsziel Nr1, nirgendwo ist es schöner, jedenfalls für Touristen und wir haben die ganze Pracht vor der Haustüre. Schon alleine aus diesen Gründen müssten wir eigentliche alle wie dauergrinsende Honigkuchenpferdechen rumrennen. Aber warum tun wir es nicht? Das wäre doch so quasi das Tüpfelchen aufs i, die Sahne auf dem Häubchen, die Butter bei die Fische, das Ying im Yang, der Tiger im Tank oder der Blubb frischer Sahne im Sein. Natürlich wäre es zu Beginn etwas seltsam, wenn man plötzlich von Fremden freundlich angeschaut wird und man hätte vielleicht die Befürchtung, dass man jeden Moment um einen Gefallen gebeten wird, aber ich bin sicher, daran gewöhnt man sich.
Wir können das ändern wenn wir wollten. Wenn jeder ehrenwerte Leser sich vornimmt, nur mindestens drei Menschen pro Tag freundlich anzuschauen und min zwei davon wiederum das Lächeln weitergeben, so gehen nach spätestens 4 Wochen, wenn ich mich nicht verrechnet habe, alle Bewohner auf diesem Planeten mit einem lächeln im Gesicht durchs Leben. Das wäre doch was…wer macht mit?
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Kann man zu Zufrieden sein? Ist zuviel Glück im Leben unerträglich? Braucht es hin und wieder unvorhersehbare Ereignisse, damit man nicht gleich vor lauter Lageweile eingeht? Ja, eindeutig, wenn man dieser Stellenanzeige aus dem Internet glauben schenken darf. (
Als Bewohner eines der beiden Gastgeberländer und in anbetracht des kurz bevorstehenden Anpfiffs des Eröffnungsspiel der Fussballeuropameisterschaft 2008, fühle ich mich verpflichtet, ja schon fast irgendwie genötigt, meinen Senf zu dieser Freude spendenden Veranstaltung öffentlich kund zu tun. Brot und Spiele, ein grosser Hochgenuss! Bevor ich das aber mache, ziehe ich sicherheitshalber das richtige Sponsor-T-Shirt an, trinke einen schluck Sponsor-Bier, obwohl ich Bier eigentlich gar nicht mag und vergewissere mich, dass ich mich nicht ohne gültigen Ausweis aus versehen illegal in einer der offiziellen Fanzonen aufhalte. Da ich aber nicht ganz sicher bin, ob ich im nachfolgenden Text nicht doch aus versehen gegen irgend ein Copyright oder sonstige Vorschrift verstosse, bitte ich sie, ab dieser Stelle ganz leise weiter zu lesen…psst…
Der Frühling ist nun seit einigen Tagen sogar in meiner Ecke der Welt angekommen und beglückt die Nachbarschaft und mich mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Das gute Wetter war jedoch abzusehen, denn Vorboten kündeten es wie jedes Jahr lautstark an. Vor gut einer Woche erklang zuerst ganz einsam, danach in Kanons verschmelzend, das nervige Knattern der frisch aus dem Winterschlaf erwachten Rasenmäher die stolz Verkünden: “Elektrische Rasenmäher sind für Umweltschutzluschen!!!“.. ääääh, “Der Frühling ist da.”
Mit dieser Frage wurde ich Heute unfreiwillig im Zug konfrontiert. Was will der Autor damit sagen? Das dies eine der Fragen ist, über die man hin und wieder nachdenken sollte? Das dies eine der Fragen ist, über die der Autor hin und wieder nachdenkt und das besser funktioniert, wenn er sie öffentlich und ohne Rücksicht auf Verluste visualisiert? Was wird derjenige vom Reinigungsteam denken, wenn er versucht, den Spruch weg zu rubbeln? Um aber auf die Frage zurückzukommen und die Suche nach einer Antwort etwas zu unterstützen, hier einige Zitate, welche in meinen Augen das finden erleichtern könnten: