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Archiv für die 'Gedankensplitter' Kategorie

Zeitgeist unter der Lupe

Zum Frühlingsbeginn

 

Im inneren der Menschmaschine

läuft sie an die Ur-Routine,

stellt her mit grosser Fertigkeit,

bilogische Behaglichkeit.

So bringt der Frühling am Zenit,

so manch beliebte Droge mit,

verführt zur leichter Euphorie,

und füllt auch noch die Batterie.

Dem Lenz als Spender dieser Kraft,

als Bringer neuen Lebenssafts,

dank ich für das Dopamin,

und nun paar ich mich mit An-Katrin.

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Geschrieben von NoToM am Montag 30. März 2009 Dieser Artikel wurde 851 mal gelesen.

Kostenlos: Gute Vorsätze für 2009, wow!

2009Das Neuen Jahr, gerade eben hinter dem Horizont aufgetaucht, verleitet erneut mal wieder zu guten Vorsätzen. Der gemeine Homo Sapiens greift dabei gerne auf ein allgemein gut akzeptiertes Arsenal an Standart-Vorsätzen zurück, wie zum Beispiel die Reduktion des Übergewichts oder dem entsagen des Nikotins. Natürlich sind diese Vorsätze löblich, jedoch zeugen sie auch von einem gravierenden Mangel an kreativen, neuen Ideen.
Für alle Fantasielosen unter euch findet sich nun hier eine Liste mit Zielen/Vorsätzen fürs neue Jahr, an der man sich ohne scheu bedienen darf. Wie wär’s, mit einem mal etwas anderen guten Vorsatz für 2009?  Greift zu:

Beispiele für Ziele/Vorsätze für 2009:

- Mindestens 6 Museumsbesuche
- Urlaub an einem Land machen, an dem man vorher noch nie war
- Ein Werk von Friedrich Nietzsche lesen, z.B. : Friedrich Nietzsche: Gesammelte Werke
- Ein Bild malen und an die Wand hängen
- Eine Fremdsprache lernen
- Einen Organspendeausweis beschaffen
- Ein Fallschirmsprung machen
- Ein Diplom machen
- Im ÖV platz für Schwangere/Betagte/Behinderte machen
- Nicht Fluchen beim Autofahren
- Ein Buch von Hermann Hesse lesen, z.B.: Siddhartha: Eine indische Dichtung
- Geld einer gemeinnützigen Organisation spenden
- Jemanden mal so richtig die Meinung sagen
- Sich bei jemanden von Herzen Entschuldigen
- Jemanden einen Fehler verzeihen
- Einen Fehler zugeben
- Ein Gedicht schreiben
- Blut spenden
- Ein Buch von Jean Paul Satre lesen, z.B.: Die Wörter
- Ein Möbel zimmern
- Einen Baum pflanzen
- Ein Problem eines Anderen lösen
- Gemüse anpflanzen
- Eine neue Sportart lernen
- Ein Buch von Jean-Jacques Rousseau lesen, z.B.: Träumereien eines einsamen Spaziergängers
- Alle Dinge/Gegenstände, die länger als 2 Jahre ungenutzt blieben, auf eBay versteigern
- Ein Instrument lernen
- Ausgeliehenes zurückgeben
- Im ÖV ein freundliches Gesicht machen
- Ein Buch von Eric-Emmanuel Schmitt lesen, z.B.: Das Evangelium nach Pilatus
- Einen Berg besteigen
- Reiten lernen
- Origami lernen
- Ein Tier aus dem Tierheim holen und ein neues zu Hause geben
- Eine Schokoladenfabrik besichtigen
- Einen Kochkurs besuchen
- Ein Buch von Paulo Coelho lesen, z.B: Der Alchimist
- Einen Leserbrief schreiben
- Eine Phobie überwinden
Selbstverständlich darf die Liste mit orginellen ideen in den Kommentaren ergänzt werden.

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Geschrieben von NoToM am Donnerstag 8. Januar 2009 Dieser Artikel wurde 1,251 mal gelesen.

Das Superhirn

HirnGemeint ist ihr Hirn, oder auch meins. Es ist immer wieder ganz erstaunlich, zu was diese graue Masse fähig ist. Für alle Menschen, die gerne mal davon erzählen, was sie früher alles wussten, z.B. eine zusätzliche Sprache oder Trigonometrie und wehmütig dem vermeintlich verlorenen Wissen hinterher trauern, für alle diejenigen gibt es nun gute Neuigkeiten. Die Informationen sind vielleicht vergessen worden, aber sie sind nicht verloren. Aha. Forscher vom Max-Planck-Institut haben anhand von _____________ (…bitte selber das passende Wort einsetzten: grausamen, nötigen, verhältnismässigen, inakzeptablen….) Tierversuchen herausgefunden, dass beim Vergessen nur die Kontaktstellen zu den Neuronekabeln deaktiviert werden, dass heisst, die Information ist jedoch grundsätzlich noch vorhanden. Was ist daran nun so toll? Ich zitiere:

“Daher fällt es Menschen leicht, sich früher erworbenes, aber in Vergessenheit geratenes Wissen oder angelernte Fähigkeiten wieder erneut anzueignen.” <- Quelle

Wenn das nun mal keine grossartige Motivation ist, vor langer Zeit vorhandenes Grundwissen mal wieder aufzufrischen. Nur falls man sich nun fragt, welches Wissen denn zurzeit inaktiv in den unendlichen Weiten der eigenen Gehirnwindungen ungenutzt vor sich hin schlummert, dem kann ich folgende (siehe Link) 34 Tests zur Allgemeinbildung empfehlen.

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Geschrieben von NoToM am Donnerstag 13. November 2008 Dieser Artikel wurde 1,068 mal gelesen.

Lach mal wieder

(c) Aleksandra P. - http://www.sxc.hu/profile/GiniMiniGi Es wird kaum gelacht auf Schweizer Strassen. In den Fussgängerzonen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder schlicht, im öffentlichen Raum herrscht der “lass mich in Ruhe, ich bin im Stress” - Gesichtsaudruck vor. Dicht gefolgt von dem “ich bin müde und weit weg in Gedanken”- und dem “ich starre aufdringlich, also bin ich”-Ausdruck. Nur ganz selten sieht man den “ich bin dir freundlich gesinnt und freue mich des Lebens” Gesichtausdruck, einfach dieser eine, der dich selbst zum freundlich gucken bringt. Warum ist das so? Wir leben in einem der reichsten Ländern der Erde, haben die Städte mit der höchsten Lebensqualität und der grössten Sicherheit Weltweit, die besten Stadtpräsidenten, wir haben seit Generationen nicht mehr Krieg gespielt und haben mit Ausnahme von Lybien zur Zeit auch mit niemanden Streit. Völlig bescheuert eigentlich. Also das mit Lybien meine ich jetzt. So eine verzogene Göre, einfach unglaublich, eine bodenlose Frechheit…aber zurück zum Thema. Nur die Japaner leben durchschnittlich noch länger als wir und um unser Gesundheitssystem beneidet uns auch die ganze Welt. Für alle, die es sich leisten können, ist die Schweiz das Urlaubsziel Nr1, nirgendwo ist es schöner, jedenfalls für Touristen und wir haben die ganze Pracht vor der Haustüre. Schon alleine aus diesen Gründen müssten wir eigentliche alle wie dauergrinsende Honigkuchenpferdechen rumrennen. Aber warum tun wir es nicht? Das wäre doch so quasi das Tüpfelchen aufs i, die Sahne auf dem Häubchen, die Butter bei die Fische, das Ying im Yang, der Tiger im Tank oder der Blubb frischer Sahne im Sein. Natürlich wäre es zu Beginn etwas seltsam, wenn man plötzlich von Fremden freundlich angeschaut wird und man hätte vielleicht die Befürchtung, dass man jeden Moment um einen Gefallen gebeten wird, aber ich bin sicher, daran gewöhnt man sich.
Wir können das ändern wenn wir wollten. Wenn jeder ehrenwerte Leser sich vornimmt, nur mindestens drei Menschen pro Tag freundlich anzuschauen und min zwei davon wiederum das Lächeln weitergeben, so gehen nach spätestens 4 Wochen, wenn ich mich nicht verrechnet habe, alle Bewohner auf diesem Planeten mit einem lächeln im Gesicht durchs Leben. Das wäre doch was…wer macht mit?

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Geschrieben von NoToM am Mittwoch 15. Oktober 2008 Dieser Artikel wurde 1,492 mal gelesen.

Shoppen mit 1,21 Billionen in der Tasche

Dollar (c) Just4Fun.chZwischen Fussballresultaten und Promischwangerschaften versteckt wurden vor kurzem die weltweiten Rüstungsausgaben 2007  in diversen Medien publiziert. Insgesamt durften die Verantwortlichen 2007 für rund 1,21 Billionen US-Dollar auf Shoppingtour gehen. Zur Veranschaulichung in Zahlen: 1′215′000′000′000.- Wer genau wie viel davon ausgegeben hat, kann ebenfalls nachgelesen werden. Jedoch nicht, was man sonst noch so mit so viel Geld alles anstellen könnte. Tja, alles muss man Selbermachen…
Nun gut, würde wir das Geld gerecht unter jedem Erdenbürger verteilen, bekäme jeder von uns 187.- $ auf die Kralle. Naja, nicht gerade beeindruckend auf den ersten Blick und ausserdem sind wir ja nicht so Egoistisch, sondern möchten das Geld lieber Sinnvoll ausgeben, anstatt davon 7,3 Millionen Ferraris F430 Spider zu kaufen. In sauberes Trinkwasser zu Investieren ist sicherlich nötiger. Laut UNICEF  haben “mehr als eine Milliarde Menschen zu wenig oder gar kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung….In den Entwicklungsländern sterben jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben.”   und rechnet gleich vor, dass  “Für die Versorgung der Ärmsten mit einfachen Trinkwasser- und Sanitäranlagen müssen bis 2015 jährlich 11,3 Milliarden Dollar aufgebracht werden.”  Insgesamt würden also knapp 100 Milliarden Dollar reichen, um die Menschen Weltweit zumindest rudimentär mit Wasser zu versorgen. Aber dann hätte ich ja noch gut 1,1 Billionen übrig. Nur wohin damit?  Eine bemannte Marsmission für 50 Milliarden würde locker noch drin liegen wie auch das verdoppeln der Weltweiten Entwicklungshilfe auf 250 Milliarden. Mit den restlichen 800 Milliarden könnte man sicherlich noch viele weitere Projekte unterstützen, alleine 260′000 km2 Regenwald könnte damit geschützt werden (Diverse Quellen) oder in der Medizinische Forschung oder bei erneuerbaren Energien für Quantensprünge sorgen. Jedenfalls gäbe es in meinen Augen unzählige und offensichtlich bessere Investitionsmöglichkeiten in die Zukunft als in Kriegsmaterialien. Jemand vielleicht anderer Meinung? Weitere Ideen dürfen gerne als Kommentar verewigt werden.

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Geschrieben von NoToM am Donnerstag 11. September 2008 Dieser Artikel wurde 1,013 mal gelesen.