Es wird kaum gelacht auf Schweizer Strassen. In den Fussgängerzonen, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder schlicht, im öffentlichen Raum herrscht der “lass mich in Ruhe, ich bin im Stress” - Gesichtsaudruck vor. Dicht gefolgt von dem “ich bin müde und weit weg in Gedanken”- und dem “ich starre aufdringlich, also bin ich”-Ausdruck. Nur ganz selten sieht man den “ich bin dir freundlich gesinnt und freue mich des Lebens” Gesichtausdruck, einfach dieser eine, der dich selbst zum freundlich gucken bringt. Warum ist das so? Wir leben in einem der reichsten Ländern der Erde, haben die Städte mit der höchsten Lebensqualität und der grössten Sicherheit Weltweit, die besten Stadtpräsidenten, wir haben seit Generationen nicht mehr Krieg gespielt und haben mit Ausnahme von Lybien zur Zeit auch mit niemanden Streit. Völlig bescheuert eigentlich. Also das mit Lybien meine ich jetzt. So eine verzogene Göre, einfach unglaublich, eine bodenlose Frechheit…aber zurück zum Thema. Nur die Japaner leben durchschnittlich noch länger als wir und um unser Gesundheitssystem beneidet uns auch die ganze Welt. Für alle, die es sich leisten können, ist die Schweiz das Urlaubsziel Nr1, nirgendwo ist es schöner, jedenfalls für Touristen und wir haben die ganze Pracht vor der Haustüre. Schon alleine aus diesen Gründen müssten wir eigentliche alle wie dauergrinsende Honigkuchenpferdechen rumrennen. Aber warum tun wir es nicht? Das wäre doch so quasi das Tüpfelchen aufs i, die Sahne auf dem Häubchen, die Butter bei die Fische, das Ying im Yang, der Tiger im Tank oder der Blubb frischer Sahne im Sein. Natürlich wäre es zu Beginn etwas seltsam, wenn man plötzlich von Fremden freundlich angeschaut wird und man hätte vielleicht die Befürchtung, dass man jeden Moment um einen Gefallen gebeten wird, aber ich bin sicher, daran gewöhnt man sich.
Wir können das ändern wenn wir wollten. Wenn jeder ehrenwerte Leser sich vornimmt, nur mindestens drei Menschen pro Tag freundlich anzuschauen und min zwei davon wiederum das Lächeln weitergeben, so gehen nach spätestens 4 Wochen, wenn ich mich nicht verrechnet habe, alle Bewohner auf diesem Planeten mit einem lächeln im Gesicht durchs Leben. Das wäre doch was…wer macht mit?
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Zwischen Fussballresultaten und Promischwangerschaften versteckt wurden vor kurzem die weltweiten Rüstungsausgaben 2007 in diversen Medien publiziert. Insgesamt durften die Verantwortlichen 2007 für rund 1,21 Billionen US-Dollar auf Shoppingtour gehen. Zur Veranschaulichung in Zahlen: 1′215′000′000′000.- Wer genau wie viel davon ausgegeben hat, kann ebenfalls nachgelesen werden. Jedoch nicht, was man sonst noch so mit so viel Geld alles anstellen könnte. Tja, alles muss man Selbermachen…
Nun gut, würde wir das Geld gerecht unter jedem Erdenbürger verteilen, bekäme jeder von uns 187.- $ auf die Kralle. Naja, nicht gerade beeindruckend auf den ersten Blick und ausserdem sind wir ja nicht so Egoistisch, sondern möchten das Geld lieber Sinnvoll ausgeben, anstatt davon 7,3 Millionen Ferraris F430 Spider zu kaufen. In sauberes Trinkwasser zu Investieren ist sicherlich nötiger. Laut UNICEF haben “mehr als eine Milliarde Menschen zu wenig oder gar kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung….In den Entwicklungsländern sterben jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben.” und rechnet gleich vor, dass “Für die Versorgung der Ärmsten mit einfachen Trinkwasser- und Sanitäranlagen müssen bis 2015 jährlich 11,3 Milliarden Dollar aufgebracht werden.” Insgesamt würden also knapp 100 Milliarden Dollar reichen, um die Menschen Weltweit zumindest rudimentär mit Wasser zu versorgen. Aber dann hätte ich ja noch gut 1,1 Billionen übrig. Nur wohin damit? Eine bemannte Marsmission für 50 Milliarden würde locker noch drin liegen wie auch das verdoppeln der Weltweiten Entwicklungshilfe auf 250 Milliarden. Mit den restlichen 800 Milliarden könnte man sicherlich noch viele weitere Projekte unterstützen, alleine 260′000 km2 Regenwald könnte damit geschützt werden (Diverse Quellen) oder in der Medizinische Forschung oder bei erneuerbaren Energien für Quantensprünge sorgen. Jedenfalls gäbe es in meinen Augen unzählige und offensichtlich bessere Investitionsmöglichkeiten in die Zukunft als in Kriegsmaterialien. Jemand vielleicht anderer Meinung? Weitere Ideen dürfen gerne als Kommentar verewigt werden.
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Als Bewohner eines der beiden Gastgeberländer und in anbetracht des kurz bevorstehenden Anpfiffs des Eröffnungsspiel der Fussballeuropameisterschaft 2008, fühle ich mich verpflichtet, ja schon fast irgendwie genötigt, meinen Senf zu dieser Freude spendenden Veranstaltung öffentlich kund zu tun. Brot und Spiele, ein grosser Hochgenuss! Bevor ich das aber mache, ziehe ich sicherheitshalber das richtige Sponsor-T-Shirt an, trinke einen schluck Sponsor-Bier, obwohl ich Bier eigentlich gar nicht mag und vergewissere mich, dass ich mich nicht ohne gültigen Ausweis aus versehen illegal in einer der offiziellen Fanzonen aufhalte. Da ich aber nicht ganz sicher bin, ob ich im nachfolgenden Text nicht doch aus versehen gegen irgend ein Copyright oder sonstige Vorschrift verstosse, bitte ich sie, ab dieser Stelle ganz leise weiter zu lesen…psst…
Für den offiziellen Fernseh-Service-Provider hier in der zu dieser Jahreszeit hinreissend schönen Schweiz stellt die EM08 eine Premiere für die grossflächige Verbreitung des hochauflösenden Bildes dar, kurz HD-TV. Da mein alter Fernseher mir vor kurzen einen Gefallen gemacht hat und abgeraucht ist, kann ich mich nun stolzer Besitzer eines HD kompatiblen TV’s mit einer schon fast unanständigen Bilddiagonalen nennen. Theoretisch könnte ich nun das ganze Fussballspektakel in einer bis anhin nie da gewesenen Bildqualität geniessen. Ich habe gehört, dass selbst das Tränengas auf dem Bildschirm so realistisch wirkt, dass man mitheulen muss und man instinktiv in Deckung geht, wenn die Gummigeschosse über den bildschirm flitzen. Aber eben nur Theoretisch, denn ich bräuchte von meinem HD-Fernseh-Signal-Service-Provider zusätzlich noch eine HD-Signal-Empfangs-und-Entschlüsselungs-Box sowie ein HD-Signal-Taugliches Verbindungskabel von der HD-Signal-Empfangs-und-Entschlüsselungs-Box zum HD kompatiblen TV und das ganze versteht sich, für einen zusätzlichen, HD-Wertschätzenden Obolus, welcher natürlich auch nach der EM regelmässig fällig ist. Deshalb werde ich die Wettkämpfe dieses Mal noch in minderer Qualität geniessen und hoffe, dass gewisse optische Details, die mir somit entgehen, zumindest durch Untertitel oder den Sportkommentator beschrieben werden. Wenigstens brauche ich mich nicht für das schlechte Bild zu schämen, da ich ja alleine vor dem Fernseher sitzen werde, weil mehr als ein Zuschauer pro Fernsehgerät aus finanztechnischen Gründen, so viel ich weiss, durch den Veranstalter verboten wurde, dies aber nur am Rande.
Jetzt folgt aber noch für alle Fussbalbegeisterten, die sich an ihrem Arbeitplatz an illegalen Sportwetten beteiligen, der ultimative Wett-Tipp: Europameister 2008 wird Frankreich, da sie eindeutig den besten Song am Eurovision Song Kontest 2008 hatten! Im Namen der Schweiz und Österreich wünsche ich hiermit allen Fussballbegeisterten viel Spass bei der Fussballeuropameisterschaft 2008 Switzerland/Austria ™®©
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Ein Streifzug durch die Presselandschaft bring mal wieder ganz erstaunliches ans Licht. Die gute Nachricht zuerst, alle Mobilfunk-Strahlen-Paranoiden können durchatmen, die Mobilfunk-Strahlen sind völlig harmlos. Der Verdacht, dass Krebs, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder sonstige Kollateralschäden durch Sendemasten verursacht werden, ist völlig unberechtigt. Jedenfalls ist Alex Reichmuth auf Weltwoche.ch aufgrund selektierter Studien davon überzeugt und stellt dies desshalb gleich mal für all die naiven, ungebildeten und naturverklärten Anti-Mobilfunk-Interessengruppen und alle anderen Leichtgläubigen klar. (Siehe hier)
Jetzt kann man, Weltwoche und Alex Reichmuth sei dank, erleichtert weiter spannende Nachrichten aus dem In- und Ausland lesen und eine grosse Sorge endlich begraben, wenn, ja wenn nicht sogleich auf 20min.ch eine durch (rre) generierte Schlagzeile genau das Gegenteil behaupten würde: Neue Studie: Hirntumor durch Handystrahlen? Der laut Artikel hoch angesehene und bereits 14 x für seine Studien ausgezeichnete australische Neurochirurg Professor Dr. Vini Khurana untersuchte den Effekt von Handy-Strahlen auf den menschlichen Organismus in mehr als 100 Studien und kommt zum Schluss: «Es ist zu erwarten, dass die Benutzung von Handys eine weitaus grössere gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung mit sich bringt, als etwa das Rauchen oder die Kontamination durch Asbest» Aha.
Dies ist besonders ärgerlich, wenn man bedenkt, dass man ja ohne Probleme mit dem Rauchen aufhören kann und die alltägliche Kontamination mit Aspest eher gering ist, jedoch die Strahlung allgegenwärtig und schlecht umgangen werden kann. Was oder wem soll man nun glauben? Den Studien, die nachweisen, nichts nachweisen zu können oder den Studien, die etwas nachweisen, aber dies unprofessionell? Einem Journalist, der dank seiner fundierten Ausbildung und Erfahrung weiss, welche Quellen fundiert und seriös sind und welche naiv und naturverklärt oder einem vierzehnfach für seine Studien ausgezeichneten Professor-Doktor-Neurochirurg? Oder den Menschen, die schon alleine vom lesen des Worts “Handy” Kopfschmerzen bekommen?
Wenigstens hat das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz hat dazu eine klare und auf Fakten fundierte Meinung:”Da die mögliche von Mobiltelefonen ausgehende Gefahr durch Strahlung nicht abschließend geklärt ist, wird empfohlen, möglichst viele Telefonate mit schnurgebundenen Telefonen durchzuführen.” Mir ist nicht ganz klar, was es für einen präventiven Effekt hat, wenn man nun plötzlich möglichst viel schnurgebunden Telefoniert, denn eigentlich telefoniere ich gar nicht so gern und weiß auch nicht, mit wem ich nun ständig telefonieren soll, aber wenns hilft…
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Google bietet mit “Google Trend” seit einiger Zeit einen Service an, der Soziologen, Psychoanalytiker, Geheimdienste, Kirche, schlicht für alle, die von einem besseren Verständnis der Sehnsüchte ihrer Mitmenschen profitieren können, vor Freude Luftsprünge machen lassen sollte.
Wie funktioniert nun der Service? Das Prinzip ist ganz einfach, unter http://www.google.ch/trends gibt man einen Suchbegriff ein und Sekunden später wird angezeigt, wer und wo auf der Welt am meisten nach dem entsprechenden Begriff sucht. Die Auswertung kann auch nur auf ein Land beschränkt werden, also kann z.B. eine rein Schweizerische Rangliste erstellt werden.
Mit diesen Möglichkeiten sind je nach Fantasie des Nutzers ganz verschiedene Auswertungen möglich. Die Onlineausgabe der Gratiszeitung 20min. hat dank diesem Service eine “Landkarte der Perversionen” erstellt, welche z.B. aufzeigt, dass die Süd-Korianer ganz wild auf Sex-Sklaven zu sein scheinen oder die Philippinen Weltweit das grösste Interesse am Kannibalismus zeigen.
Aber wie gesagt, auch länderspezifisch sind interessante Auswertungen möglich, oder wussten sie z.B., dass Schweizweit die Bewohner von Basel-Land am meisten nach Dessous im Internet forschen (Quelle) oder dass sich die Soloturner am meisten für Waffen (Quelle) interessieren? Die Aargauer lechzten nach Wissen (Quelle), liegen gleichzeitig auch bei der Suche nach Viagra auf dem ersten Platz. Warum sich hingegen die St. Galler in der Schweiz am meisten Interesse an Hitler zeigen und ob das vielleicht mit dem kürzlichen Wahlsieg der SVP zu tun hat, weiss ich auch nicht.
Weil es so Spass macht, noch mal zurück zur globalen Ebene: Während die Kolumbianer am häufigsten den Suchbegriff “Religion” eintippen, sind es die Philippinen, welche mehrheitlich nach Atheismus suchen, was sich aber meiner Meinung nach ganz gut mit ihrer Affinität zum Kannibalismus deckt.
Weitere interessante Suchen und Schlussfolgerungen überlasse ich nun besser ihnen . Bahnbrechende Erkenntnisse dürfen selbstverständlich hier als Kommentar veröffentlicht und diskutiert werden. Viele Aha! -Momete wünsche ich!
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